Inhalt
1. Individualiserungen & Soldaten-XP
2. Gegner KI, Forschung & die Werkstatt
3. Das Hauptquartier & Widerstandskontakte
4. Die Missionen
5. Gameplay & Grafik
6. Portierung und Erweiterung in der Kritik
7. Meine Meinung

Auf dem PC ist XCOM 2 War of the Chosen eines der besten Taktik-Spiele, die man finden kann. Auch, weil kein Online-Zwang oder Season-Pässe den Spielspaß trüben. Würde bei diesem Spiel auch einfach keinen Sinn machen. Auf leistungsstarken PCs gibt es kaum Ladezeiten oder Performanceeinbrüche. Stellt sich die Frage, ob die Leistung der Nintendo Switch für die Portierung von XCOM 2 zufriedenstellend ausreichend ist. Die Antwort: Ja und Nein. Ich stelle euch das Spiel vor und sage euch, warum es auf jede Wunschliste eines Switch-Besitzers gehören sollte.

Das Positive zuerst: XCOM 2 lässt sich prima auf der Switch spielen. Die Portierung von Virtuos ist im Ganzen gelungen. Sowohl grafisch als auch steuerungs-technisch klappt alles prima. Generell ist XCOM 2 einfach wie gemacht für die Switch. Das rundenbasierte Strategiespiel profitiert von der Flexibilität der Switch: Eine Mission mal zwischendurch absolvieren (15-20 Minuten zu Beginn, später auch gerne mal 30 Minuten pro Mission)? Absolut! Morgens früh vor der Arbeit mal eben das Schiff, die Avenger, ausbauen und erweitern? Ja, klar doch! Im Bett vor dem Schlafen gehen noch die eigenen Soldaten individualisieren? Check!

Story

Worum geht’s bei XCOM 2? Die Welt wurde von Aliens besetzt. Im ersten Teil von XCOM versuchen wir als Commander die Invasoren aufzuhalten. Dabei bilden wir quasi das Militär der Welt und schicken unsere Truppen in den Kampf gegen die Außerirdischen. Leider letztlich erfolglos, da wir jetzt in Teil 2 eine Welt präsentiert bekommen, wo die Außerirdischen sich als Retter der Menschen ausgeben. Wir sind der Widerstand und uns stehen nur spärliche Ressourcen zu Verfügung. Uns gegenüber steht mit ADVENT eine Streitmacht, die unserer zahlenmäßig weit überlegen ist. Daher agieren wir nur in kleinen Trupps, stoßen schnell zu und sind schnell wieder weg. Guerilla-Krieg at it’s finest. Das Propaganda-Netzwerk von ADVENT bezeichnet unsere Guerilla-Angriffe natürlich als terroristische und feige Anschläge. Gleichzeitig preist ADVENT die Errichtung von GEN-Einrichtungen als Lösung aller menschlich Probleme an. Was in diesen Einrichtigungen vor sich geht, erfahren wir dann im Laufe des Spiels.


Als Guerilla-Trupp machen wir Advent-Operationen einen Strich durch die Rechnung. Zu den Missionen geht es in kleinen Luftschiffen, um möglichst wenig Aufmerksamkeit zu erzeugen. So werden die Ladzeiten durch Briefings zur Missionen überbrückt, bzw. durch die Statistiken einer erfolgreichen Missionen.

Name it, change it, paint it!

Richtig Spaß macht das individualisieren unserer Einheiten! Ob Rüstung, Farbe, Accesoires, Hintergrundstory, Namen, Herkunft, Stimme, Wesen, Sprache – alles lässt sich bearbeiten und anpassen. Spaßig wird es, wenn man die eigenen Freunde oder Arbeitskollegen anlegt. Dann bekommt jede Mission nochmal einen ganz besonderen Reiz. Man will ja dafür sorgen, dass sie nicht frühzeitig über den virtuellen Jordan gehen. Dabei lassen sich auch Waffen-Designs individualisieren und sogar mit Aufsätzen weiter verbessern. Aufsätze gibt es in unterschiedlicher Qualität und mit unterschiedlichen Boni und ihr könnt diese erwerben oder findet diese bei eliminierten Gegnern, wenn diese sie fallen lassen sollten.
Waffen die ihr mit Aufsätzen bestückt sind dann Unikate in eurem Arsenal. Wenn ein Soldat bei einer fehlgeschlagenen Mission stirbt, ist auch seine ausgerüstete Waffe pfutsch.


Ihr könnt eure Soldaten von Kopf bis Fuß individualsieren. Natürlich lässt sich auch die Herkunft, Spracheausgabe und Hintergrundstory frei anpassen. In War of the Chosen gibt es dann noch Kameradschaften, die hilfreiche Boni liefern, wenn zwei Soldaten erfolgreiche Einsätze miteinander absolvieren.

Soldat, sie haben sich eine Beförderung verdient!

Und natürlich kommen die RPG-Elemente in XCOM 2 nicht zu kurz. Jeder einzelne Soldat erhält nach Eliminierungen von Gegnereinheiten XP. So levelt ihr eure Soldaten stückweise hoch. Zu Beginn starten eure Soldaten als Rekrut und ohne besondere Fähigkeiten, erhalten aber ab der ersten Beförderung automatisch eine der 4 verfügbaren Klassen (Ranger, Grenadier, Spezialist, Scharfschütze) zugewiesen. Jede Klasse bietet wiederum zwei Spezialisierungspfade an. Dabei könnt ihr bei jedem Stufenaufstieg einen von zwei Skills wählen. Später im Spiel könnt ihr noch eine fünfte Soldatenklasse, den PSI-Operative, freischalten. Umso höher ihr eure Soldaten levelt, desto mächtigere Fähigkeiten schaltet ihr für sie frei.


Mit jeder Eliminierung gewinnen unsere Soldaten Erfahrung. Jeder Stufenaufstieg bedeutet eine Beförderung. Eure Soldaten starten als Rekruten, und können sich bis zum Major hochbefördern.

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